













































GORLEBEN-CHRONIK
Das Jahr 1989
Castor-Alarm im Wendland
Das Aus für die WAA Wackersdorf, Castor-Alarm: erster hochradioaktiver Atommülltransport nach Gorleben wird wenige Stunden vor Abfahrt gerichtlich gestoppt.
Januar
Quelle: Lieber heute aktiv als morgen radioaktiv II, LAIKA-Verlag
02.01.1989
Quelle: Arbeitsmaterial Lilo Wollny
23.01.1989
25.01.1989
Quelle: Lieber heute aktiv als morgen radioaktiv II, LAIKA-Verlag
Februar
22.02.1989
Castor-Alarm im Wendland
26.02.1989
28.02.1989
März
15.03.1989
April
Das AUS für die WAA Wackersdorf
03.04.1989
Mai
04.05.1989
06.05.1989
Abteufarbeiten in Gorleben Schacht 2 beginnen
18.05.1989
22.05.1989
27.05.1989
Quelle: u.a. Lieber heute aktiv als morgen radioaktiv II, LAIKA-Verlag
31.05.1989
Juni
06.06.1989
Juli
Gorlebener Gebet startet
Die Gebetsandachten stehen in der Tradition der Gottesdienste, die seit Pfingsten 1983 zunächst in Dragahn, später in Gorleben zu besonderen Anlässen stattgefunden haben. Die neue Initiative geht zurück auf die "Kreuzwege" und sieht sich als Teil des "Ökumenischen Prozesses für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung", dessen Themen auch die Inhalte der Andachten bestimmen werden.
Quelle: Elbe-Jeetzel Zeitung vom 01.06.1989
01.07.1989
Quelle: https://taz.de/Anti-AKW-Ratschlag-in-Gorleben/!1807045/
August
23.08.1989
30.08.1989
Quelle: Elbe-Jeetzel Zeitung, 30.08.1989
September
17.09.1989
Quelle: Lieber heute aktiv als morgen radioaktiv II, LAIKA-Verlag
Oktober
03.10.1989
Quelle: Lieber heute aktiv als morgen radioaktiv II, LAIKA-Verlag
07.10.1989
25.10.1989
November
09.11.1989
15.11.1989
Dezember
Mitte Dezember
18.12.1989
Die ganze Geschichte:

2001
Zwei Atommülltransporte rollen nach Gorleben, einer im März, ein zweiter im November. X-tausend Menschen stellen sich quer und WiderSetzen sich. Der Betonblock von Süschendorf zwingt den Castor zum Rückwärtsgang. Der Widerstand bekommt ein Archiv, die Bundestagsabgeordneten ein Denkmal, die „Gewissensruhe“.

2005
25 Jahre nach der „Republik Freies Wendland“ und 10 Jahre nach dem ersten Castortransport ist die Entsorgung des Atommülls weiter ungelöst. In die Debatte um die Entsorgung des Atommülls und die Zukunft der Atomenergie kommt Bewegung, die Veränderungssperre für den Salzstock wird verlängert. Container brennen, Bauern ziehen sich aus – und im November rollt der nächste Atommüllzug ins Zwischenlager.

2009
Brisante Enthüllungen: Gorleben wurde aus politischen Motiven zum Endlagerstandort. Seit Jahren wird nicht nur „erkundet“, sondern ein Endlager gebaurt. „Mal so richtig abschalten“ – ein Protest-Treck aus dem Wendland führt zu einer großen Demo gegen AKW-Laufzeitverlängerung nach Berlin. Kein Castortransport, seit Oktober finden jeden Sonntag Spaziergänge um das Bergwerk statt.

2024
Die BI fordert einen Transportestopp ins Fasslager und den Neubau der Zwischenlagerhalle aus Sicherheitsgründen, denn die Castoren werden noch lange hier bleiben müssen. Der „Rückbau“ des verhinderten Endlagers wird immer teurer, Ende November beginnt dann endlich das Zuschütten: 400.000to Salz kommen zurück unter die Erde. Ein Meilenstein.

1981
Gorleben-Hearing in Lüchow zum Bau des Zwischenlagers und massiver Protest gegen das AKW Brokdorf. Nach Bohrungen werden die Zweifel an der Eignung des Salzstock Gorleben für ein Endlager „größer, nicht kleiner“. Doch Gegner*innen des Projekts seien „Schreihälse, die bald der Geschichte angehören“, meinen Bundeskanzler Helmut Schmidt und Oppositionsführer Helmut Kohl.

2001
Zwei Atommülltransporte rollen nach Gorleben, einer im März, ein zweiter im November. X-tausend Menschen stellen sich quer und WiderSetzen sich. Der Betonblock von Süschendorf zwingt den Castor zum Rückwärtsgang. Der Widerstand bekommt ein Archiv, die Bundestagsabgeordneten ein Denkmal, die „Gewissensruhe“.

2005
25 Jahre nach der „Republik Freies Wendland“ und 10 Jahre nach dem ersten Castortransport ist die Entsorgung des Atommülls weiter ungelöst. In die Debatte um die Entsorgung des Atommülls und die Zukunft der Atomenergie kommt Bewegung, die Veränderungssperre für den Salzstock wird verlängert. Container brennen, Bauern ziehen sich aus – und im November rollt der nächste Atommüllzug ins Zwischenlager.

2009
Brisante Enthüllungen: Gorleben wurde aus politischen Motiven zum Endlagerstandort. Seit Jahren wird nicht nur „erkundet“, sondern ein Endlager gebaurt. „Mal so richtig abschalten“ – ein Protest-Treck aus dem Wendland führt zu einer großen Demo gegen AKW-Laufzeitverlängerung nach Berlin. Kein Castortransport, seit Oktober finden jeden Sonntag Spaziergänge um das Bergwerk statt.

2024
Die BI fordert einen Transportestopp ins Fasslager und den Neubau der Zwischenlagerhalle aus Sicherheitsgründen, denn die Castoren werden noch lange hier bleiben müssen. Der „Rückbau“ des verhinderten Endlagers wird immer teurer, Ende November beginnt dann endlich das Zuschütten: 400.000to Salz kommen zurück unter die Erde. Ein Meilenstein.

1981
Gorleben-Hearing in Lüchow zum Bau des Zwischenlagers und massiver Protest gegen das AKW Brokdorf. Nach Bohrungen werden die Zweifel an der Eignung des Salzstock Gorleben für ein Endlager „größer, nicht kleiner“. Doch Gegner*innen des Projekts seien „Schreihälse, die bald der Geschichte angehören“, meinen Bundeskanzler Helmut Schmidt und Oppositionsführer Helmut Kohl.