40 Jahre Gorleben: „Botschafter*innen“ für vier Widerstands-Generationen

Am Samstag, 18. Februar, stehen am Aktionstag „Rückbau statt Rückschau – 40 Jahre Gorleben!“ vier Widerstands-Generationen auf der Bühne.

Gesine Wiese, 16 Jahre

Gesine Wiese16 JahreHallo, ich bin Gesine Wiese, bin 16 Jahre alt und wohne nichtmal 2 Kilometer von hier entfernt in Gedelitz.

Den Widerstand gegen die Castortransporte habe ich seit dem ich klein war immer hautnah miterlebt und an einigen Aktionen und Schülerdemos teilgenommen. Mit mir ist jetzt die vierte Generation in unserer Familie gegen Atomkraft.

Eigentlich müsste es doch jedem klar sein, dass diese Technologie menschenverachtend ist und viele Menschenleben und Familien auf Generationen zerstört wie in Tschernobyl und Fukushima. Und trotzdem produzieren wir jährlich pro Reaktor 20-30 Tonnen weiteren hochradioaktiven Müll, der uns noch viele Generationen verfolgen wird. Und er verschwindet auch nicht einfach so.

Deshalb sollten wir uns jetzt dafür einsetzen, dass die Atommüllproduktion gestoppt wird! Sonst geht alles auf Kosten der zukünftigen Generation.

Fritz Pothmer, 32 Jahre

Bild: kina.becker@pictonet.de

Bild: kina.becker@pictonet.de

Heinrich Pothmer, 63 Jahre

Bild: kina.becker@pictonet.de

Bild: kina.becker@pictonet.de

Anne Peters, 80 Jahre

Anne Peters80Jahre

Wolfgang Schukrafft ist tot

Wir sind traurig.
Er war schon beim Hannover Treck dabei.
wolfgang

Vielfältige und kreative Protestkultur: Ausstellungen zu 40 Jahre Gorleben

Zwei Ausstellungen des Gorleben Archivs blicken zurück auf vierzig Jahre Widerstand in den Regionen um Gorleben und Hermannsburg.

Am 22. Februar 1977 – vor genau vierzig Jahren – wurde Gorleben überraschend zum Standort für ein gigantisches Atomzentrum benannt. Es war der Beginn einer der bedeutendsten Protestbewegungen der Nachkriegsgeschichte, die nicht nur die nationale Energiepolitik, sondern auch die Region Lüchow-Dannenberg nachhaltig verändert hat. Über vier Jahrzehnte hat sich im Wendland eine breite, vielfältige und kreative Protestkultur entwickelt, die in Deutschland vermutlich einzigartig ist.

Eine Geschichte, die sich auf ähnliche Weise auch am ursprünglich geplanten Standort Lutterloh, in der Umgebung von Hermannsburg, vollzog. Auch hier formierte sich im Frühjahr 1976 – nachdem die Pläne publik geworden waren – eine breite Bürgerbewegung gegen die Atomanlagen, die ihre politischen Ziele bis heute beharrlich verfolgt. Seit vierzig Jahren unterstützt die BI Südheide den wendländischen Widerstand, engagiert sich gegen Atomstrom, für alternative Energien, Natur- und Umweltschutz. Sie ist zu einer Institution geworden, die aus der Region nicht mehr wegzudenken ist.

Von Lutterloh bis Gorleben – eine Standortentscheidung und ihre Folgen

Vierzig Jahre Protestbewegung, das ist auch eine Erfolgsgeschichte – ob in Gorleben oder Hermannsburg. Anlässlich des 40. Jahrestags der Standortbenennung hat das Gorleben Archiv in Lüchow und Trebel zwei Ausstellungen organisiert, die sich mit der Chronik des Widerstands auf sehr unterschiedliche Weise befassen. Im Kreishaus in Lüchow ist es eine Sammlung von Infotafeln, Kurzvideos, Zeitzeugen-Interviews oder Filmaufnahmen, die die bewegte Geschichte der BI Südheide und ihre Bedeutung für den Gorleben- Widerstand auf eindrucksvolle Weise dokumentiert.

Plakatkunst in Trebel – ästhetischer Streifzug durch 40 Jahre Widerstand

Die Ausstellung in Trebel widmet sich dagegen allein den kreativen Aspekten der Gorlebener Protestbewegung. In den künstlerischen Werkstätten von Ernst von Hopffgarten präsentiert das Gorleben Archiv eine Auswahl seiner umfangreichen und wohl einzigartigen Plakatsammlung – über 400 Werke aus 40 Jahren, die sich ausschließlich mit den Themen Gorleben und Atomkraft befassen und ein breites künstlerisches Spektrum widerspiegeln. Zu sehen sind Plakate von Laien genauso wie von professionellen Grafikern und bekannten Künstlern – Offsetdrucke, Siebdrucke oder Lithographien. Es geht um Aufrufe zu Demonstrationen oder Blockaden, politische Bekenntnisse oder Kunstaktionen – ein ästhetischer Streifzug durch die 40jährige Geschichte des Gorlebener Widerstands. Eröffnet wird die Ausstellung mit einem Beitrag der bekannten Lüchow-Dannenberger Grafikerin und Malerin Uta-Helene Götz, die selbst einige der Plakate gestaltet hat.

Was wann wo:

  • 40 Jahre BI Südheide – eine Ausstellung in Lüchow im Foyer des Kreishauses, vom 20.02. bis 09.03., Öffnungszeiten: Mo. bis Do. 8.30-16 Uhr, Fr. 8.30-12.30 Uhr.
  • Plakatausstellung des Gorleben Archivs in Trebel in den künstlerischen Werkstätten bei Ernst von Hopffgarten, Eröffnung am Sa, den 18. Februar um 18 Uhr mit einem Beitrag von Uta-Helene Götz.
    Öffnungszeiten: Sa, 18.02., 17–19 Uhr. Mi, 22.02., 16–18 Uhr. Sa, 25.02., 15–17:30 Uhr. So, 26.02., 14-16 Uhr.

Wendolina

Als am 8.5.1996 ermüdete und von Wasserwerfern durchnässte Atomkraftgegner völlig resigniert nach der Blockade des zweiten Castor-Transportes vom Zwischenlager Gorleben nach Lüchow zurückkehrten, gab es ein positives Zeichen. Auf dem Jeetzeler Berg ging die erste Windkraftanlage des Wendlandes in Betrieb. Weiterlesen

40 Jahre Standortbenennung Gorleben – 40 Jahre Widerstand

Bundestag-Niedersachsens-Ministerpraesident-Ernst-Albrecht-CDU-zeigt-1977-auf-einer-Landkarte-den-Standort-Gorleben-im-Kreis-Luechow-Dannenberg-300x22540 Jahre, so lange ist es jetzt schon her, dass der ehemalige niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht Gorleben per Fingerzeig zum “Nuklearen Entsorgungszentrum” erklären wollte.

40 politisch bewegte Jahre liegen hinter uns, viele bewegte Jahre werden noch vor uns liegen. Zwar ist jenem 22. Februar 1977 vieles verhindert worden: eine Wiederaufarbeitungsanlage, eine Brennelementefabrik, und so bleibt derzeit eine Pilotkonditionierungsanlage, die den “heißen” Betrieb nicht aufgenommen hat, ein Endlagerbergwerk ohne Atommüll, ein Fasslager mit Rostfässern und in der Castorhalle mit 420 Stellplätzen stehen “nur” 113 Castoren.

Wir haben Geschichte geschrieben, Atom-Ausstiegsgeschichte. Doch es ist weiter Aufklärung und Widerstand nötig! Im Wendland ist eine Protestkultur gewachsen, die sich als soziale Bewegung verankert hat.

Wir feiern die Erfolge und schöpfen Kraft für kommende Aufgaben: den Atomausstieg vorantreiben, Atommüll sicherst und nicht billigst lagern lassen, unnütze Atomtransporte beenden, die Energiewende vollenden.

Das Februar-Programm

Bürgerinitiative Umweltschutz, Bäuerliche Notgemeinschaft & Gorleben Archiv

Samstag, 18. Februar

Aktionstag “Rückbau statt Rückschau – 40 Jahre Gorleben!”

Trecker-Konvois von den Kreiseln Streetz und Lüchow (Küsten/Grabow) Richtung Gorleben

  • 11.30 Uhr – Treffen Streetz/Dannenberg – Abfahrt 12.00 Uhr
    Route => B216 Lüggau – Dannenberg Jeetzelallee – Dannenberg Gartower Str. – L256 Nebenstedt – Splietau – Klein Gusborn – Grippel – Laase – Gorleben
  • 11.30 Uhr – Treffen Lüchow (B493/B248/Dannenberger Str.) – Abfahrt 12.00 Uhr
    Fahrtrichtung Innenstadt Lüchow/Neuer Rewe Markt
    Route => Dannenberger Str. – Lüchow Drawehner Str. – Lange Str. – Tarmitzer Str. – Seerauer Str. – K2 – Künsche – Dünsche – Gedelitz – GorlebenWeitere Fahrzeuge willkommen!
  • 13.00 – 15.30 Uhr – Kundgebung in Gorleben mit Musik, Reden und Suppe
    Kurze Statements von vier Generationen: Anne Peters, Heinrich Pothmer, Fritz Pothmer, Gesine Wiese aus Gedelitz
  • 16.00 Uhr – Klönschnack mit Kaffee und Kuchen in den Trebeler Bauernstuben
  • 17.00 Uhr – Künstlerische Werkstätten in Trebel bei Ernst von Hopffgarten. Plakat-Austellung des Gorleben Archivs
  • 18.00 Uhr – Ausstellungs-Eröffnung mit einem Redebeitrag von Uta-Helene Götz.

Ab Montag, 20. Februar

Kreishaus Lüchow – Ausstellung “40 Jahre BI Südheide”, durch deren Engagement in Lutterloh und Mitwirkung in Gorleben, die Gründung der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. erfolgte.

Mittwoch, 22. Februar

  • 16.00 – 18.00 Uhr – Künstlerische Werkstätten in Trebel bei Ernst von Hopffgarten Plakat-Austellung des Gorleben Archivs
  • Podiumsdiskussion:
    „Gorleben: Vier Jahrzehnte vergeudete Zeit – Wo ist der Atommüll in 40 Jahren?“
    19.00 Uhr Gasthaus Sültemeier, DünscheEinleitung: Wolfgang Ehmke (BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg)
    Moderation: Kerstin Rudek (BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg)
    Podium: Hanna Poddig (Contratom) / Ursula Schönberger (atommüllreport/AG Schacht KONRAD) / Jochen Stay (.ausgestrahlt) / Hans-Werner Zachow (Bäuerliche Notgemeinschaft Lüchow-Dannenberg) / Martin Donat (BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg)

Donnerstag, 23. Februar

Nostalgie und Popcorn – Filmabend “Die Herren machen das selber, daß ihnen der arme Mann feynd wird” (BRD 1979) – Hutkasse!
Brennerei in Lüchow, 20.15 Uhr

Sonnabend, 25. Februar

15.00 – 17.30 Uhr – Plakat-Austellung des Gorleben Archivs, Künstlerische Werkstätten in Trebel bei Ernst von Hopffgarten

Kulturverein Platenlaase – Café Grenzbereiche

  • 18.00 Uhr – Infoabend „Archäologische Ausgrabungen an der Freien Republik Wendland“. Attila Dészi stellt das Forschungsprojekt der UNI Hamburg vor. Er erläutert auch wie Menschen sich einbringen können. Ist 1004 ein Kulturdenkmal? Wie funktioniert Archäologie? Lasst uns gemeinsam Kultur- und Protestgeschichte schreiben!
  • 22.00 Uhr – TanzNachtTotal-Spezial „Ein Bier auf 1004!“, DJs der Bäuerlichen Notgemeinschaft

Sonntag, 26. Februar

  • 11.00 Uhr: Eselwanderung über den Salzstock von Trebel zum Sonntagsspaziergang. Start Hauptstr. 54/Trebel – Gerhard Has
  • 13.00 Uhr: Sonntagsspaziergang um das Bergwerk
  • 14.00 – 16.30 Uhr: Künstlerische Werkstätten in Trebel bei Ernst von Hopffgarten. Plakat-Austellung des Gorleben Archivs.
  • 14.00 Uhr: Gorlebener Gebet an den Gorlebener Kreuzen
  • 17.00 Uhr: Lesung „Pegasus in Gorleben – 40 Jahre Widerstand“  im Künstlerhof Schreyahn Vortragende: Andreas Maier (AM), Ingrid Birkholz (IB), Wolfgang Kaven (WK), Moderation Axel Kahrs (AK) Texte von Andreas Maier, HC Buch, Nicolas Born, Wolf Biermann, Marie Luise Kaschnitz, Waltraud Kremser, Dorothee Sölle u.a. Programmablauf folgt.

40 Jahre Gorleben

Rückblick und Ausblick

Liebe Mitglieder und Förderer des Gorleben-Archivs,
liebe Freunde und Interessierte des Gorleben-Archivs,

in wenigen Wochen, am 22. Februar 2017, begehen wir den 40. Jahrestag der Standortbenennung Gorleben. Das ist kein Grund zum Feiern. Im Gegenteil. Der Gorleben-Konflikt ist noch lange nicht beendet. Und schon jetzt ist klar, dass auch die nachfolgenden Generationen mit dem Thema Atommüll noch lange werden zu kämpfen haben. Experten der Endlager-Suchkommission schätzen, dass es möglicherweise bis Mitte oder sogar Ende des nächsten Jahrhunderts dauern wird, bis ein Standort gefunden, der letzte Atommüllbehälter eingelagert und das Endlagerbergwerk endgültig verschlossen ist. Ob dabei im Sinne bestmöglicher Sicherheit oder kurzfristiger wirtschaftlicher Interessen verfahren wird, bleibt eine Frage der politischen Machtverhältnisse. Die Gorlebener Protestbewegung darf deshalb nicht nachlassen, sondern muss diesen Prozess auch in Zukunft wachsam begleiten!

Es bleibt die Aufgabe des Gorleben-Archivs, diese Geschichte – die noch nicht Geschichte ist – zu dokumentieren und der Öffentlichkeit dauerhaft zugänglich zu machen.

Wir danken allen Mitgliedern und Freunden, dass sie uns bei dieser Aufgabe unterstützen!

Das Archiv-Jahr 2016 war für uns erfolgreich, arbeitsintensiv, lehrreich und einschneidend zugleich. Mit diesem Rundbrief möchten wir Ihnen/Euch einen kurzen Überblick geben:

  • Ausstellungen und Veranstaltungen:
    Exponate und Informationen des Gorleben Archivs sind oder waren 2016 in diversen Ausstellungen zu sehen – etwa im Wendland während der Kulturellen Landpartie, in Lübeln auf einer internationalen Konferenz des Rates für Denkmalpflege, in Lüneburg, Berlin, Leipzig und sogar im japanischen Kyoto. Daneben haben wir unsere Arbeit auch auf mehreren Film- und Informationsveranstaltungen u.a. mit dem Fotografen Günter Zint vorgestellt. Auch 2017 wartet wieder viel Arbeit auf das Gorleben Archiv.
  • Besucher:
    Das Archiv hat im letzten Jahr unzählige Besucher empfangen. Einzelpersonen und Gruppen auch aus dem Ausland haben sich über unsere Arbeit informiert. Studenten, Buchautoren, Journalisten und Dokumentarfilmer, die sich teilweise mehrere Tage in unseren Räumen aufhielten, nutzten unseren umfangreichen Bestand für ihre Recherchen.
  • Der Bestand:
    Unser Bestand wächst immer noch ständig. Materialien aus ganz Deutschland erreichen das Archiv. Im letzten Jahr waren es besonders viele und wertvolle Fotos, Dias und Filme, die uns von ihren Besitzern überlassen wurden. Der verantwortungsvolle Umgang mit allen uns anvertrauten Dokumenten und Bildmaterialien ist für uns selbstverständlich. Wir arbeiten intensiv daran, den gesamten Bestand über das Augias-Datensystem zu sichern.

Wir danken allen Mitgliedern und Spendern für ihre Unterstützung und wünschen Ihnen/Euch ein glückliches und gesundes neues Jahr.

Unsere Plakat-Sammlung: Beispiel Beuys

Nicht selten kommen Plakate aus unserer umfangreichen Plakatsammlung eher unscheinbar daher, ihre politische Brisanz ist allerdings nicht zu verkennen.

beuys tag xAls Beispiel möchten wir die Geschichte des „Tag X“-Plakates aufgreifen:

1984 hatte der wendländische Widerstand schon über 10 Jahre intensiven Protest hinter sich. Nach der Fertigstellung von Abfalllager und Transportbehälterlager (für den hochaktiven Müll) in Gorleben ahnten die Lüchow-Dannenberger, dass irgendwann der „Tag X“, die Anlieferung des ersten „Castors“, kommen würde. Mit Plakaten und Handzetteln riefen sie dazu auf, an diesem Tag massenhaft Widerstand zu leisten. Das war auch die Geburtsstunde eines Plakates, dass später eines der berühmtesten der Gorleben Geschichte werden sollte.

Gezeigt wurde ein großes X, dazwischen dünne Kiefernstämme und – es wurde wegen angeblichen „Aufrufs zur Gewalt“ inkriminiert. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. als Herausgeberin sollte kriminalisiert und damit mundtot gemacht werden. Zahlreiche Hausdurchsuchungen wurden durchgeführt und Prozesse in Gang gesetzt. Wer dieses Plakat zu Hause hatte oder gar in die Öffentlichkeit hängte musste mit strafrechtlichen Maßnahmen rechnen.

Martin Mombaur, ehemaliger Sprecher der Bürgerinitiative Umweltschutz und 1985 Landtagsabgeordneter, übernahm mit einer Landtagskollegin die alleinige Verantwortung für das Plakat. Der Vorwurf der Aufforderung zur Gewalt wurde am Ende obsolet durch einen besonderen Spruch über Kunst.

Joseph Beuys schrieb am 8. Mai 1985 auf das Plakat:

„Menschengemässe Kunst muss 1. Die Zerstörung des Menschengemäßen verhindern und 2. Das Menschengemäße aufbauen – nur das ist KUNST und sonst gar nichts.“

Zusätzlich die Worte „Gorleben soll leben“, der Name „Martin Mombaur“ und die Signatur von Joseph Beuys.

Damit wurde das Plakat aus Lüchow-Dannenberg, gerade noch versteckt und heimlich geklebt, selbst zur Kunst und konnte nicht mehr verboten werden.

Es ist bis heute Symbol für den wendländischen Widerstand und hing in den 80er Jahren zu Tausenden an Straßenrändern in Lüchow-Dannenberg.

Das Original Plakat ist im Besitz von Martin Mombaur`s Tochter.

Metadaten:
Offsetdruck auf gelben Papier
Maße: 59,5 x 41,7 cm
Deutschland, 1984
Die Signatur durch Joseph Beuys (Deutscher Aktions- Objektkünstler und Zeichner 1921-1986) erfolgte am 8. Mai 1985

Februar 1979, Gartow

Es ist 8. Februar 1979 als 115 Trecker und Mähdrescher die Teilnehmer des Bundesausschusses in Gartow empfangen. Das Thema Informationspolitik zu Gorleben. Weiterlesen

Wat mutt, dat mutt – Udo Lindenberg ist Mitglied geworden

Wat mutt dat mutt - Udo Lindenberg nun Mitglied des Gorleben Achiv e.V.

Wat mutt dat mutt – Udo Lindenberg nun Mitglied des Gorleben Achiv e.V.

Seit dem 24.10.2016 ist Udo Lindenberg „ordentliches Fördermitglied“ des Gorleben Archiv e.V.. Klasse! Bei der Arbeit im Archiv läuft nun mal wieder sein Album „Stark wie zwei“…

Wir freuen uns über jedes neue Mitglied!

Damit wird die Arbeit und der Fortbestand des Archivs gesichert. Mit dieser und anderer Unterstützung können wir die unglaubliche Menge an Material bearbeiten. Danke an Alle!

Ein kleines Rätsel: Wer ist wer? Wir wissen es! Ihr auch?

Es gibt immer wieder Fotos, die wir zwar zeitlich und örtlich einordnen können, wir aber keine Personennamen haben. Bei diesem Foto ist es anders:

Wer ist wer? Wir wissen es! Ihr auch?

Kleiner Tipp: Das Jahr 1992, es ist Winter in Trebel, das Motto: „Ball Pompös“!

Gorleben; 22.02.1992; 22. Februar 1992; 19920222; 15 Jahre Widerstand; BI Umweltschutz; in der als Titanic hergerichtete Gaststätte sollte an die absolute Sicherheit des Schiffes und der Atomanlagen erinnern; Vornehm geht die Welt zugrunde; 15 Jahre; 21.09.1993; 21. September 1993; 19930921; U-GORL-1; Widerstand; Titanic; Trebeler Bauernstuben; Ball Pompös; Scharlatan Theater; BI Lüchow-Dannenberg; Jubiläum

„Vornehm geht die Welt zugrunde“ – In der als Titanic hergerichtete Gaststätte sollte an die absolute Sicherheit des Schiffes und der Atomanlagen erinnern…

Heiko hat sich erkannt, sagt aber: es ist im Schützenhaus Dannenberg, 15 Jahre Standortbenennung.

Wir sind auf der Suche

Bei der Suche nach wertvollen Dokumenten oder Widerstands-Relikten sind wir auf Ihre und eure Hilfe angewiesen. Ob aus einem Nachlass oder ein Scheunenfund – wir sind für jeden Hinweis dankbar. Das Gorleben Archiv lebt vom Mitmachen. – zum Kontakt