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ab 25.8.2010

Gorleben Archiv e.V.
Rosenstr. 17
29439 Lüchow
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Flyer von 2010
zur Atomkraft

Beitrittserklärung
Flyer zum
Gorleben-Archiv

 

 

 

 


 

 

 

 

Erfolg 2010:

Sommer 2010 - Wichtige Mitteilung: Umzug

Archiv einer Geschichte,
die noch nicht Geschichte ist.

 

Wir machen Geschichte

Der Gorleben-Konflikt ist nicht reif fürs Museum - Wir sind mittendrin.
Seit mehr als 30 Jahren hat der Anti-Atom-Widerstand im Landkreis Lüchow-Dannenberg seine Spuren hinterlassen. Unzählige Dokumente lagern verstreut auf Dachböden, in Kellern und Scheunen und drohen in Vergessenheit zu geraten. Flugblätter, Fotos und Filme, Plakate, Protokolle und Briefe zeichnen das Bild einer sozialen Bewegung, die bis heute für ihre politischen Ziele kämpft: einerseits gegen die Errichtung eines Nuklearen Entsorgungszentrum bei Gorleben und mit Blick über den lokalen Tellerrand hinaus für ein Ende der sogenannten friedlichen Atomenergie-Nutzung.

Damit diese beispiellose Entwicklungsgeschichte konzentriert, gebündelt und heutigen sowie späteren Generationen zugänglich gemacht werden kann, haben Mitglieder verschiedener Widerstandsgruppen den Verein: "Gorleben Archiv e.V." im Jahr 2001 gegründet. Ziel des Vereins ist laut Satzung die "Sicherung und Sammlung des vorhandenen und inzwischen historisch bedeutsamen Materials über den Protest gegen die Umweltgefahren im Landkreis Lüchow-Dannenberg."


Das Gorleben-Archiv im alten Schulhaus in Grabow

Wir wollen ein Archiv, das über die Konservierung der Materialien hinaus vor allem jungen Menschen Anstöße zum politischen Handeln, zur Einmischung auch außerhalb von Parlamenten gibt sowie die aufbereiteten Materialien Wissenschaftlern und Journalisten für Recherchen zugänglich macht.
Junge Besucher aus der dritten und vierten Generation des Widerstands informieren sich darüber, wie alles anfing, als die Urgroßeltern der Kleinen auf dem Arm 1977 an der ersten großen Kundgebung bei Gorleben teilnahmen.

Heute ist in Gorleben ein Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle und eine Castorhalle zur Lagerung von 3800 Tonnen hochradioaktiven Mülls in Form von abgebrannten Brennelementen und Glaskokillen aus den Plutoniumfabriken im französischen La Hague und vom britischen Sellafield. Eine Konditionierungsanlage zur endlagerfähigen Verpackung aller Abfälle wurde inzwischen errichtet, und die Bestrebungen, den unsicheren Salzstock Gorleben zum Endlager zu machen, bestehen weiter. Der nächste Castortransport steht vor der Tür. Die politische Sprengkraft ist also aktueller denn je und der Gorlebenkonflikt noch lange nicht reif fürs Museum - wir sind mittendrin.
 
Wer sich im Gorleben Archiv umsehen möchte, kann dies nach telefonischer Anmeldung tun.

Das Gorleben Archiv hat sich folgenden Zielen verschrieben:

A. Sicherung und Sammlung des inzwischen historisch bedeutsamen Materials über den Protest gegen die Umweltgefahren im Landkreis Lüchow-Dannenberg in Wort und Schrift, Bild, Foto und Film,
B. Aufbewahrung und schrittweise Archivierung des gesammelten Materials.
C. Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen und Forschungsvorhaben.

 

Wir bitten alle engagierten BürgerInnen, den gemeinnützigen Verein durch eine Fördermitgliedschaft oder eine Geldspende zu unterstützen. Auch  die Übereignung von Dokumenten sowie aktive Mitarbeit würden wir uns freuen.

Sichern wir gemeinsam die einzigartige Geschichte des Gorleben-Widerstands!
Beitrittserklärung als Word-Datei.
Spendenkonto
Gorleben Archiv e.V.
Sparkasse Uelzen-Lüchow-Dannenberg
BLZ: 258 501 10,    Kto: 44064 244
 

Träger des Archivs ist der Verein Gorleben Archiv e. V. Er wird gefördert von Leader+ in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin und der Stiftung Leben und Umwelt Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen

             

 


Das Gorleben-Archiv bewahrt viele Geschichten
 

Gorleben Archiv e.V., Am Rott 5, 29439 Grabow, Fon 05864 987043, Fax 05864 987083, Mail: gorlebenarchiv@t-online.de, Webdesign: Burghard Kulow